Würzburg, deine Nazis

Wie die Nazis sich in Würzburg breitmachten, was sie verbrachen, wer ihnen widerstand und wo sie geblieben sind

Adolf Hitler am 21. August 1933 auf dem Residenzplatz. (Foto: Stadtarchiv Würzburg)

Die NSDAP schnitt in Würzburg in der Reichstagswahl vom 5. März 1933 vergleichsweise schlecht ab. Dann aber ergab die Stadt sich den Nazis. Nur wenige stellten sich ihnen entgegen, die Mehrzahl blieb gleichgültig. Die NSDAP baute eine Infrastruktur mit knapp 100 Organisationen auf.

In den Fünfziger- und Sechzigerjahren beschäftigten Medien sich weltweit mit nazistischen Umtrieben in Würzburg. 1970 formierte sich in der Stadt mit der „Aktion Widerstand“ ein Vorläufer von AfD und Pegida. 2014/15 versuchte Pegida, sich in Würzburg zu etablieren. Neonazis nehmen Würzburgs Zerstörung vom 16. März 1945 zum Anlass für Aufmärsche.

An neun Stationen stelle ich die Entwicklung von 1918 bis 1933 in Würzburg vor, erkläre das Funktionieren des Nazismus in der Stadt, zeige NS-Orte, berichte über Ereignisse, Täter, Mitläufer, Gleichgültige, Widerständler und Kontinuitäten.


Termine 2020

Donnerstag, 9. Juli, 19:30 Uhr
Freitag, 10. Juli, 19:30 Uhr
Samstag, 11. Juli, 10 Uhr

Donnerstag, 16. Juli, 19:30 Uhr
Freitag, 17. Juli, 19:30 Uhr
Samstag, 18. Juli, 10 Uhr

Donnerstag, 23. Juli, 19:30 Uhr
Freitag, 24. Juli, 19:30 Uhr
Samstag, 25. Juli, 10 Uhr

und auf Anfrage

Start vor der Mozartschule in der Hofstraße (gegenüber vom Eiscafé Casa, Hofstraße 18).

Dauer: etwa 2 Stunden

Preis: 8 Euro. Leute mit geringem oder ohne Einkommen zahlen nach ihren Möglichkeiten. Keine Erklärungen nötig.

Literaturtipp

Literatur zu „Würzburg, deine Nazis“ (Auswahl)


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