Vom Leid der Würzburger:innen, Bayer:innen zu sein

Postkarte
"Von heut an seid's Bayern."
28. Juni 1814
Postkarte zum 100. Jahrestag der Einverleibung Würzburgs durch das Königreich Bayern. (Archiv Dürrnagel)

Seit über 200 Jahren sind die Würzburger:innen Bayer:innen und bestehen darauf, keine zu sein.

An zehn Stationen zeige ich, wie Würzburg zur bayerischen Provinz verkam, was die Würzburger:innen verloren und was sie gewannen.

Ich stelle vermeintliche und tatsächliche Freiheitskämpfer vor, berichte über die Säkularisation und ihre Folgen, erzähle vom königlich-bayerischen Alltag, einem missglücktem Liebesabenteuer und beschreibe den Horizont, der in Würzburg immer ein bisschen näher war als anderswo.

Unter anderem sind dabei: Napoleon, König Ludwig I. (ohne Lola Montez), der Klerus, die Aufklärung, ein rebellischer Bürgermeister, jede Menge streitlustige Fränkinnen und Franken, dicke Frauen und schlechtes Essen.


Die Süddeutsche Zeitung interviewte mich für ihre Ausgabe vom 1. Oktober 2014 zum Thema Würzburg und Bayern.


Termine 2020

Donnerstag, 11. Juni,
Freitag, 12. Juni,
Donnerstag, 18. Juni und
Freitag, 19. Juni.

Start: 19:30 Uhr vor der Mozartschule in der Hofstraße (gegenüber vom Eiscafé Casa, Hofstraße 18).

Dauer: etwa 100 Minuten

Preis: 8 Euro. Leute mit geringem oder ohne Einkommen zahlen nach ihren Möglichkeiten. Keine Erklärungen nötig.


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