Stadtführung: Vom schönen Schein und bösen Sein einer alten Stadt

Der Revolutionär Anton Waibel ruft am 7. April 1919 zwischen Dom und Neumünster die Würzburger Räterepublik aus. (Foto: Stadtarchiv Würzburg)

Je mehr man über Würzburg weiß, desto mehr hat man auszuhalten. Nichts ist einfach nur gut und schön, überall ist der Wurm drin.

Ich stelle die schmutzigen Geschichten hinter den schönen Fassaden vor: die krumm geackerten Häcker und den Würzburger Wein, eine Revolution und die Biedermänner, die Pracht der Fürstbischöfe und die Armut ihrer Schäfchen, die schöne alte Mainbrücke und das viele Blut, das auf ihr vergossen wurde oder eine uralte Propagandageschichte, die immer noch wirkt.

An zehn Stationen zeige ich die ungeschminkte Stadt. Die ist viel wilder und rauer als das sonntägliche Postkarten-Würzburg, und viel bunter und lebendiger.


Termine 2020

auf Anfrage

Start vor der Mozartschule in der Hofstraße (gegenüber vom Eiscafé Casa, Hofstraße 18)

Dauer: etwa 2 Stunden.

Preis: 8 Euro. Leute mit geringem oder ohne Einkommen zahlen nach ihren Möglichkeiten. Keine Erklärungen nötig.


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